Akademie für Gesundheits- und Pflegeberufe
Akademie für Gesundheits- und Pflegeberufe, Viersen
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Aktuelles aus der AGP Viersen GmbH
und ihren Gesellschaftern

CDU-Politiker bei der AGP Viersen:
Für bessere Bedingungen in der Pflege

 

(10_2022) Wo hakt es in der Pflegeausbildung, was muss sich ändern? Authentische Antworten erhielten die CDU-Politiker Martin Plum und Marcus Optendrenk in der AGP Viersen Akademie für Gesundheits- und Pflegeberufe: Sie sprachen mit Fachkräften und Auszubildenden aus Einrichtungen im Kreis Viersen.

 

Was muss sich in der Pflegeausbildung verbessern? Darüber sprachen Auszubildende, Fachkräfte und Verantwortliche der AGP Viersen mit den CDU-Politikern Martin Plum und Marcus Optendrenk.

Was muss sich in der Pflegeausbildung verbessern? Darüber sprachen Auszubildende, Fachkräfte und Verantwortliche der AGP Viersen mit den CDU-Politikern Martin Plum (3. v. r.) und Marcus Optendrenk (3. v. l.).

 

Seit 2020 gibt es die neue generalistische Ausbildung zur Pflegefachfrau oder Pflegefachmann, in der die früher getrennten Ausbildungen in der Altenpflege, der Gesundheits- und Krankenpflege und der Kinderkrankenpflege zusammengefasst worden sind. Viele Wünsche und Anregungen dazu nahmen Bundestagsabgeordneter Dr. Martin Plum sowie NRW-Finanzminister und Landtagsabgeordneter Dr. Marcus Optendrenk aus dem Gespräch mit. Die beiden CDU-Politiker waren einer Einladung der Akademie für Gesundheits- und Pflegeberufe gefolgt – hier erlernen die künftigen Pflegefachleute die Theorie. An dem Gespräch nahmen auch die AGP-Geschäftsführer Dr. Thomas Axer, Thomas Becker und Christian Schrödter teil.

 

Während des Treffens berichteten Auszubildende von ihren Erfahrungen aus Theorie und Praxis – und machten eindringlich klar, wo es aus ihrer Sicht hakt. „Die praktischen Einsätze in den verschiedenen Bereichen sollten länger sein“, sagte etwa eine Auszubildende. Insbesondere im pädiatrischen Bereich komme die Spezialisierung zu kurz. Viele Azubis bestätigten im Gespräch, dass sie sich nicht zu trauen würden, nach ihrer Ausbildung in der Gesundheits- und Kinderkrankenpflege zu arbeiten, obwohl sie den Bereich interessant fänden. Diese Perspektive war neu für die Politiker.

 

Klartext sprachen die künftigen Pflegefachleute auch beim Thema Personalmangel. Sie empfinden die Verantwortung, die bereits auf ihnen lastet, als zu groß und kritisierten, dass die Auszubildenden voll auf den Stellenplan angerechnet werden. Das Wichtigste sei, den Personalmangel in der Pflege zu beheben, meinten die Schülerinnen und Schüler. Sie sprachen auch über die Angst, aufgrund der Arbeitsdrucks Fehler zu machen, die schwerwiegende Folgen haben könnten.

 

Die angehenden Pflegefachkräfte wünschen sich geregelte Arbeitszeiten, damit eine verlässliche Freizeitplanung möglich ist – und eine ausreichende Zahl an Praxisanleitern mit einer entsprechenden Freistellung und Zeit für ihre Aufgaben. Ein Thema war auch die Sorge um mögliche weitere Kündigungen in der Pflege aufgrund der einrichtungsbezogenen Impfpflicht, denn jetzt endet für viele Mitarbeitende in der Pflege der Geimpften-Status. Die Folge wäre eine weitere Verschärfung der Personalsituation.

 

Einig waren sich alle Beteiligten vom Fach, dass die Struktur der Pflegeausbildung neu geregelt werden muss und sich die Bedingungen in der Pflege ändern müssen, damit sich auch das Image verbessert. „Ich nehme aus dem Gespräch mit, dass mehr Wertschätzung für die Pflegenden, verbesserte Rahmen- und Arbeitsbedingungen sowie angemessene Vergütungen wichtig sind, um Pflegeberufe attraktiver zu machen und dem Arbeitskräftemangel in der Pflege zu begegnen“, sagte Bundestagsabgeordneter Martin Plum.

 

Die Pflege müsse „entbürokratisert“ werden, betonte Marcus Optendrenk. Zwar sorge die Bürokratie für eine gerichtsfeste Dokumentation der Pflege, für die praktische Arbeit stelle sie jedoch eine enorme Erschwernis dar. „Wir dürfen es den Menschen, die mit Menschen arbeiten, nicht noch schwieriger machen“, erklärte Optendrenk. Einrichtungen wie die AGP Viersen bildeten das Fundament für die künftige Versorgung mit Pflegekräften. Der NRW-Finanzminister und Landtagsabgeordnete versprach, sich für bessere Rahmenbedingungen einzusetzen, um leistungsfähige Pflege in Krankenhäusern, auf Kinderstationen und in der Altenpflege zu ermöglichen. In diesem Zusammenhang verwies er darauf, dass das Schulgeld für den Besuch einer Pflegeschule bereits abgeschafft worden sei.

 

Froh über das Treffen war Schulleiterin Ilona Thelen. Es sei gelungen, die Probleme der Ausbildung in den Pflege- und Gesundheitsberufen zu transportieren. „Es war ein sehr guter Austausch, bei dem auch unsere Schüler mit ihren Sorgen und Anregungen ernst genommen wurden“, sagte Ilona Thelen. Nun hoffen alle, dass die Politik an Lösungen mitarbeitet.

 

 

AGP Viersen: 20 neue Fachkräfte für
die Altenpflege – und das Ende einer Ära

 

(09_2022) Der letzte Ausbildungskurs in der Altenpflege ist abgeschlossen: 20 Altenpflegerinnen und Altenpfleger haben jetzt an der AGP Viersen Akademie für Gesundheits- und Pflegeberufe ihr Examen abgelegt. Mit ihnen ging eine Ära zu Ende.

  20 Frauen und Männer haben jetzt an der AGP Viersen ihr Examen abgelegt und damit als letzte Fachkräfte die klassische Altenpflege-Ausbildung abgeschlossen.

20 Frauen und Männer haben jetzt an der AGP Viersen ihr Examen abgelegt und damit als letzte Fachkräfte die klassische Altenpflege-Ausbildung abgeschlossen. Foto: AGP Viersen 

 

Ihren Beruf haben die 16 Frauen und vier Männer in zehn stationären Pflegeeinrichtungen und zwei ambulanten Diensten erlernt. Den theoretischen Teil ihrer dreijährigen Ausbildung hatten sie noch am ehemaligen Fachseminar für Altenpflege des Caritasverbandes für die Region Kempen-Viersen begonnen.

 

Inzwischen ist das Fachseminar in der neuen Akademie für Gesundheits- und Pflegeberufe (AGP) aufgegangen. In der AGP Viersen haben der regionale Caritasverband, das Allgemeine Krankenhaus Viersen und das St. Irmgardis-Krankenhaus Süchteln ihre Aktivitäten in der Aus- und Weiterbildung gebündelt. Hintergrund: Seit 2020 gibt es die generalistische Ausbildung zur Pflegefachfrau oder Pflegefachmann. Hier wurden die früher getrennten Ausbildungen in der Kinder-, Kranken- und Altenpflege zusammengeführt. Somit wird es künftig keine dreijährig ausgebildeten Altenpflegerinnen und Altenpfleger mehr geben, sondern ausschließlich Pflegefachfrauen und -männer.

 

„Sie sind mit dem für Ihren Beruf aktuellen und spezifischen Wissen ausgestattet worden, das nötig ist, auch wenn die Berufsbezeichnung in Zukunft anders lautet“, sagte Kursleiterin Martina Kutscheidt den neuen Fachkräften während der Examensfeier im Süchtelner Josefshaus. Die 20 Absolventinnen und Absolventen hätten sich in den vergangenen drei Jahren als „zäh“ erwiesen, fügte sie hinzu: „Sie sind hartnäckig am Ball geblieben und haben Ihre Ziele konsequent verfolgt – trotz vieler Herausforderungen.“ So habe die Corona-Pandemie es zwischenzeitlich notwendig gemacht, dass sie die Lerninhalte per Arbeitsauftrag nach Hause bekamen und später online unterrichtet werden mussten.

 

„Mit dem bestanden Examen haben Sie bewiesen, dass Sie kluge Menschen sind, die professionell mit den Ihnen anvertrauten Personengruppen umgehen können“, betonte Martina Kutscheidt. Herzliche Glückwünsche sagten den neuen Fachkräften auch die AGP-Geschäftsführer Dr. Thomas Axer und Thomas Becker sowie Schulleiterin Ilona Thelen.

 

Die jetzt examinierten Fachkräfte sind die letzten 20 von insgesamt mehr als 1.000 Teilnehmerinnen und Teilnehmern, die in den vergangenen gut 30 Jahren am früheren Fachseminar und an der AGP Viersen die klassische Altenpflege-Ausbildung absolviert haben. Am 1. September 1991 begannen hier die ersten 28 angehenden Fachkräfte ihre Ausbildung in einem Beruf, der schon damals Zukunft hatte. Das Fachseminar für Altenpflege war zunächst in Lobberich, später in Breyell und schließlich in Viersen untergebracht. Seit 2012 starteten jedes Jahr zwei, seit 2017 sogar jährlich drei neue Ausbildungskurse – eine Reaktion auf den immer deutlicher spürbaren Fachkräftemangel in der Pflege. Hinzu kamen Angebote in der Fort- und Weiterbildung von Pflegefachkräften.

 

Die neuen Altenpflegerinnen und Altenpfleger sind: Sarah Blomberg, Susanna Heger, Lea Henskes, Marian-Martin Kaufels, Julian Kerner, Patrizia Marburg, Jil Mewes, Rafael Michielis, Martina Morgens, Manushak Nersisyan, Selena Oberweg, Zuzanna Pluszka, Kimberly Rodekirchen, Alina-Sonila Saja, Thomas Schiffers, Romy Schrimpf, Serife Simsek, Janin-Yvonne Stanusch, Maria Tassou und Beata Zdunek.

 

Premiere: Pflegefachassistenten
freuen sich über ihren Abschluss

 

(15.07.2022) Es war eine Premiere: Die ersten Pflegefachassistenten haben jetzt ihr Examen an der AGP Viersen Akademie für Gesundheits- und Pflegeberufe abgelegt.

 

15.07.2022. Es war eine Premiere: Die ersten Pflegefachassistenten haben jetzt ihr Examen an der AGP Viersen Akademie für Gesundheits- und Pflegeberufe abgelegt.  Elf Frauen und drei Männer feierten den erfolgreichen Abschluss gemeinsam mit Angehörigen, Vertretern der Ausbildungsträger sowie Mitarbeitenden der AGP Viersen. Sie haben ihre Ausbildung bei zwei Krankenhäusern, einem ambulanten Pflegedienst und vier Altenheimen absolviert. In dieser Zeit lernten sie jeweils auch die anderen Pflege-Bereiche kennen.    Herzliche Glückwünsche sagten ihnen Schulleiterin Ilona Thelen sowie die Geschäftsführer Christian Schrödter und Dr. Thomas Axer. „Wir freuen uns, dass wir an unserer Schule einen der ersten Kurse nach dem neuen Gesetz abschließen und das Examen würdigen können“, sagt Ilona Thelen, Leiterin der AGP Viersen. Katharina Reulen und Lonny Grützner leiteten den Kurs.   Bei der Pflegefachassistenz handelt es sich um eine neue generalistische Ausbildung in Theorie und Praxis über ein Jahr. Sie ersetzt die frühere Qualifikation als Pflegehelferin oder -helfer, die in Krankenpflege und Altenpflege unterteilt war. Die Absolventen haben beste Chancen auf dem Arbeitsmarkt. Sie unterstützen Pflegefachkräfte dabei, pflegebedürftige Menschen aller Altersstufen zu versorgen.   „Der Beruf ist darauf ausgerichtet, bei der Gesundheitsförderung sowie der Versorgung und Begleitung von Kranken und Menschen mit Behinderungen mitzuwirken“, erläutert Katharina Reulen. Im Mittelpunkt stünden dabei die unterschiedlichen Pflege- und Lebenssituationen sowie die Selbstständigkeit und Selbstbestimmung der betreuten Menschen. Die AGP Viersen bietet Auszubildenden in der Pflege eine Lernumgebung, in der die erforderlichen Kompetenzen für den Beruf erlernt und eingeübt werden können. Bis zu 375 angehende Pflegefachkräfte und Pflegeassistenten können hier künftig den theoretischen Teil ihrer Ausbildung absolvieren.  Die Leiterin der AGP Viersen hebt einen weiteren Aspekt hervor: „Der Abschluss als examinierte Pflegeassistenz ist auch ein guter Türöffner für die dreijährige Ausbildung zur staatlich anerkannten Pflegefachkraft“, sagt Ilona Thelen.

Foto: AGP Viersen

 

Elf Frauen und drei Männer feierten den erfolgreichen Abschluss gemeinsam mit Angehörigen, Vertretern der Ausbildungsträger sowie Mitarbeitenden der AGP Viersen. Sie haben ihre Ausbildung bei zwei Krankenhäusern, einem ambulanten Pflegedienst und vier Altenheimen absolviert. In dieser Zeit lernten sie jeweils auch die anderen Pflege-Bereiche kennen.

 

Herzliche Glückwünsche sagten ihnen Schulleiterin Ilona Thelen sowie die Geschäftsführer Christian Schrödter und Dr. Thomas Axer. „Wir freuen uns, dass wir an unserer Schule einen der ersten Kurse nach dem neuen Gesetz abschließen und das Examen würdigen können“, sagt Ilona Thelen, Leiterin der AGP Viersen. Katharina Reulen und Lonny Grützner leiteten den Kurs.

 

Bei der Pflegefachassistenz handelt es sich um eine neue generalistische Ausbildung in Theorie und Praxis über ein Jahr. Sie ersetzt die frühere Qualifikation als Pflegehelferin oder -helfer, die in Krankenpflege und Altenpflege unterteilt war. Die Absolventen haben beste Chancen auf dem Arbeitsmarkt. Sie unterstützen Pflegefachkräfte dabei, pflegebedürftige Menschen aller Altersstufen zu versorgen.

 

„Der Beruf ist darauf ausgerichtet, bei der Gesundheitsförderung sowie der Versorgung und Begleitung von Kranken und Menschen mit Behinderungen mitzuwirken“, erläutert Katharina Reulen. Im Mittelpunkt stünden dabei die unterschiedlichen Pflege- und Lebenssituationen sowie die Selbstständigkeit und Selbstbestimmung der betreuten Menschen. Die AGP Viersen bietet Auszubildenden in der Pflege eine Lernumgebung, in der die erforderlichen Kompetenzen für den Beruf erlernt und eingeübt werden können. Bis zu 375 angehende Pflegefachkräfte und Pflegeassistenten können hier künftig den theoretischen Teil ihrer Ausbildung absolvieren.

 

Die Leiterin der AGP Viersen hebt einen weiteren Aspekt hervor: „Der Abschluss als examinierte Pflegeassistenz ist auch ein guter Türöffner für die dreijährige Ausbildung zur staatlich anerkannten Pflegefachkraft“, sagt Ilona Thelen.

 

 

Künftige Fachkräfte erfahren:
In der Pflege läuft nichts ohne Teamarbeit

 

(29.06.2022) „Zwei plus zwei macht fünf – denn ein Team ist mehr als die Summe seiner Mitglieder“: Unter diesem Motto erlebten jetzt angehende Pflegefachkräfte aus dem Kreis Viersen am Sorpesee im Sauerland ein spannendes Seminar zur Teamentwicklung.

 

Auszubildende an der AGP Viersen: Teamarbeit bei Floßfahrt auf dem Sorpesee.

Foto: AGP VIersen

 

Die beiden Ausbildungskurse der Akademie für Gesundheits- und Pflegeberufe (AGP Viersen) waren die ersten, die nach zweijähriger Corona-Pause wieder an einem Teamentwicklungsseminar außerhalb der Akademie teilnehmen konnten. „Das Seminar ist fester Bestandteil unseres Konzeptes in der AGP Viersen. Es baut auf ersten teamstärkenden Übungen zu Beginn der Ausbildung auf“, erläutert Ilona Thelen, die Leiterin der Akademie für Gesundheits- und Pflegeberufe. An der AGP Viersen können zukünftig bis zu 375 Pflegefachkräfte und Pflegeassistenten den theoretischen Teil ihrer Ausbildung absolvieren.

 

„Ohne Teamarbeit läuft sowohl beim Lernen als auch im Praxisalltag in Krankenhäusern und Pflegeeinrichtungen nichts“, betont Ilona Thelen. Anhand spielerisch gestalteter Aufgaben lernten die Auszubildenden ihre persönlichen Stärken und Schwächen kennen und gezielt zu nutzen. Dabei mussten sie in jeder Übung gemeinsam Probleme lösen. Wer sich schwertut mit analytischem Denken, ist vielleicht umso kreativer, wenn es um die Maßnahmen geht, sagt Ilona Thelen: „Nicht jeder kann alles, aber zusammen sammelt das Team Ideen, entwickelt Strategien, probiert Pläne aus und verwirft sie, trifft Entscheidungen und setzt sie um.“ Dabei sei es wichtig, dass sich jedes Mitglied in die Gruppe einbringt. „Bei diesen Sequenzen stärken die Auszubildenden ihre persönlichen sowie sozialkommunikativen Kompetenzen sowie ihre Fähigkeit zu reflektieren – zusätzlich zum Fach- und Methodenwissen, das sonst im Unterricht vermittelt wird“, so die Leiterin der AGP Viersen.

 

Die Auszubildenden mussten bei diesem erlebnispädagogischen Seminar nicht nur einen Parcours bewältigen, sondern auch als Gruppe mit einem großen Stand-Up-Paddle-Board über den Sorpesee paddeln. „Wir verstehen das sinnbildlich, denn während der Ausbildung soll keiner kentern“, sagt Ilona Thelen.

 

Für die zukünftigen Pflegefachfrauen und -männer sei die Erfahrung wichtig, sich tatkräftig für andere einzusetzen. Deshalb kochte die Gruppe auch gemeinsam. Lehrerin und Erlebnispädagogin Anja Kutscheidt: „Es ist spannend zu sehen, wie Auszubildende ihre persönlichen Grenzen entdecken und lernen, auch selbst einmal Hilfe anzunehmen. So werden Rollenbilder aufgebrochen. Vor allem aber lernen die Auszubildenden sich selbst und die anderen Kursmitglieder neu kennen und machen die wertvolle Erfahrung, dass es leichter ist, wenn man Ziele gemeinsam erreicht.“

 

Am Ende gingen die Teilnehmenden gestärkt aus dem Teamentwicklungsseminar hervor. Jetzt werden die gemachten Erfahrungen auf die Pflegepraxis übertragen und dort in kleineren Gruppen oder im Unterricht angewendet und weiterentwickelt.

 

Nachwuchs für die Altenpflege:
14 Fachkräfte schlossen Ausbildung ab

 

(17.03.2022) Geschafft: 14 Altenpflegerinnen und Altenpfleger haben jetzt ihre dreijährige Ausbildung erfolgreich beendet. Ihre Examensurkunden nahmen sie von der AGP Viersen GmbH Akademie für Gesundheits- und Pflegeberufe entgegen.
 
Freude über den Abschluss der Ausbildung: Die neuen Fachkräfte in der Altenpflege feierten mit ihren Dozentinnen sowie AGP-Geschäftsführer Christian Schrödter (l.) und Schulleiterin Ilona Thelen (2. Reihe r.).

Foto: AGP Viersen

 

Die zwölf Frauen und zwei Männer haben ihren Beruf in insgesamt sieben stationären Einrichtungen und fünf ambulanten Pflegediensten erlernt. Als sie 2019 mit ihrer Ausbildung starteten, erhielten sie den theoretischen Unterricht zunächst im Fachseminar für Altenpflege des Caritasverbandes für die Region Kempen-Viersen. Es ging später in der neuen Akademie für Gesundheits- und Pflegeberufe (AGP) auf – hier haben der regionale Caritasverband, das Allgemeine Krankenhaus Viersen und das St. Irmgardis-Krankenhaus Süchteln ihre Aus- und Weiterbildungsaktivitäten gebündelt. Hintergrund ist die 2020 eingeführte generalistische Ausbildung zur Pflegefachfrau oder Pflegefachmann. Hier wurden die früher getrennten Ausbildungen in der Kinder-, Kranken- und Altenpflege zusammengeführt.
 
Die 14 jetzt verabschiedeten Fachkräfte haben noch die klassische Altenpflegeausbildung durchlaufen. Dazu gehörten auch zahlreiche Praktika in Krankenhäusern und gerontopsychiatrischen Einrichtungen. Auf dem Arbeitsmarkt sind sie sehr begehrt: „Pflegeprofis werden überall händeringend gesucht“, sagt Christian Schrödter. Der Geschäftsführer der AGP Viersen und Vorstand des Caritasverbandes gratulierte dem Nachwuchs gemeinsam mit Schulleiterin Ilona Thelen und Kursleiterin Jule Eigenfeldt. Er richtete zugleich herzliche Grüße seiner Mit-Geschäftsführer Dr. Thomas Axer und Thomas Becker aus. Die Feierstunde fand in der Kapelle des St. Irmgardis-Krankenhauses statt.
 
In seiner kurzen Ansprache hob Christian Schrödter die Schwierigkeiten während der Corona-Pandemie hervor, die natürlich auch die Ausbildungszeit der neuen Altenpflegerinnen und Alterpfleger in den vergangenen beiden Jahren stark beeinflusst habe – nicht nur in der Praxis in den Einrichtungen, sondern auch in der Akademie. So wurde der Online-Unterricht schnell zum festen Bestandteil der theoretischen Ausbildung. „In einigen Lernsequenzen stellte das eine große Herausforderung dar, und zwar für die Auszubildenden ebenso wie für die Lehrenden“, sagte Schrödter. Inzwischen könnten sie sagen: Ende gut, alles gut. „Sie haben alle Herausforderungen mit Bravour gemeistert – Kompliment! Damit sind Sie für Ihre ebenso erfüllende wie sinnstiftende Arbeit in der Pflege bestens gerüstet“, erklärte Christian Schrödter.
 
Über ihr bestandenes Examen freuten sich: Saskia Anstötz, Mariana-Ramona Costin, Carmen Derix-Friesen, Sabrina Doerenkamp, Isabell Ficarra, Tatjana Jakobs, Germaine Kreutzer, Sabine Marschall, Jasmin Matho, Sofia Poltoraczyk, Rebekka Rösner, Chiara Alina Schäwel, Resit Tuncay Sprengel, Martin Werkes

 

 

Examen und Urkundenübergabe:
Altenpflege-Kurs 36 feiert den Abschluss

 
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Viersen. Am 21.07.2021 hatten sie es geschafft: 19 Prüflinge haben ihr Examen zum Altenpfleger bzw. Altenpflegerin an der AGP Viersen GmbH erfolgreich bestanden. In insgesamt 15 ambulanten und stationären Altenpflege-Einrichtungen haben die 19 Absolventen ihre dreijährige Ausbildung absolviert, in der sie neben den eigenen Einrichtungen auch noch externe Praktika etwa im Krankenhaus oder in gerontopsychiatrischen Einrichtungen absolvierten.
Die Absolventen sind: Jemal Abdu Ahmed, Mamadou Dade Balde, Roderich Bohnen,Stephanie Brood, Anna-Lisa Cuscito, Johanna-Louisa Francki, Ashley Gerhards, Christin Glasmachers, Lea Sophie Hekerens, Anna Kaczmarczyk, Irina Kirchmaier, Patrick Niggemeyer, Jolina Rosin, Martina Rütten, Celina Schäwel, Lena Stoffers, Isabella Thelen, Helen und Iyore Winkels.
Christian Schrödter konnte in einer kleinen Feierstunde als Vertreter der Geschäftsführer der AGP zusammen mit der stellvertretenden Schulleitung Bärbel Albertz und der Kursleitung Jule Eigenfeldt die Urkunden und Zeugnisse an die stolzen Albsolventen überreichen.


Bildnachweis: Georg Maria Balsen 

 

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